Fall 1:

Mittelhand (Schiedsrichter) reizt Vorhand (Schiedsrichter) 22. Mittelhand passt, Hinterhand sagt Grand Hand. Vorhand passt. Hinterhand nimmt den Skat nicht auf und sagt Grand Hand, Schneider angesagt. Vorhand will aber nur Grand Hand aufschreiben, mit der Begründung, dass eine nachträgliche Erhöhung der Gewinnstufen nicht rechten ist. Mittelhand sagt, dass die Ansage Grand Hand dem Reizen zuzuordnen ist und nachdem Vorhand gepasst hat, die Spielansage kam. Welche Schiedsrichtermeinung ist richtig?

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Fall 2:

In Vorhand hielt ich sechsmal Pik (ohne ass), Karo-Ass, Karo-König, Karo-Dame und Herz-Ass. Mittelhand passt und Hinterhand reizte 18, 20, 22, 23 und dann sofort Grand-Hand. Nach kurzer Überlegung sagte ich: "Habe ich". Hinterhand reizte nun 80, worauf ich passte. Hinterhand war nun der Meinung, dass sie den Skat aufnehmen dürfe, da die Grand-Hand-Reizung lediglich den Reizwert 72 symbolisieren sollte. Mittelhand und der Kartengeber bestanden darauf, dass Hinterhand ihren Grand aus der Hand zu spielen habe.
Wie ist zu entscheiden?

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